Klassischer Apfelstrudel
Hauchdünner Strudelteig mit zimtigem Apfel-Rosinen-Kern
- Gesamtzeit
- 105 Min.
- Schwierigkeit
- Anspruchsvoll
- Portionen
- 8
- Kalorien
- 385 kcal
Einleitung
Echter Apfelstrudel braucht Geduld — und einen handgezogenen Teig, durch den man Zeitung lesen kann. Dazu eine Füllung aus säuerlichen Äpfeln, in Rum getränkten Rosinen, gerösteten Bröseln und viel Zimt. Aus dem Ofen mit Vanillesoße: ein Stück österreichische Kaffeehauskultur.
Zubereitung
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1
Mehl, Wasser, Öl und Salz zu einem geschmeidigen Teig verkneten. 30 Minuten in Frischhaltefolie ruhen lassen.
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2
Äpfel schälen, entkernen und in dünne Scheiben schneiden. Mit Zucker, Zimt und abgetropften Rumrosinen mischen.
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3
Semmelbrösel in 30 g Butter goldbraun rösten.
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4
Ein großes, bemehltes Tuch ausbreiten. Teig zunächst ausrollen, dann mit den Handrücken vorsichtig hauchdünn ausziehen — fast transparent.
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5
Teig mit flüssiger Butter bestreichen, Brösel darüber verteilen, dann die Apfelfüllung an einer Längsseite aufstreuen, einen Rand frei lassen.
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6
Mithilfe des Tuchs den Strudel fest aufrollen. Auf ein gefettetes Backblech setzen, mit Butter bestreichen.
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7
Im vorgeheizten Ofen bei 190 °C Ober-/Unterhitze 40–45 Minuten goldbraun backen, dabei zweimal mit Butter bestreichen.
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8
Lauwarm mit Puderzucker bestäuben und mit Vanillesoße oder einer Kugel Vanilleeis servieren.
Tipps vom Koch
Wer keinen Strudelteig selbst ziehen möchte, kann auf gekauften Filo-Teig (3 übereinander geschichtete Blätter) ausweichen. Die Brösel sind wichtig: sie saugen den Apfelsaft auf und halten den Boden knusprig.
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